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Podiumsdiskussion │ ART COLOGNE

Ist der Wandel (un)begrenzt? DIGITALISIERUNG im Kunstmarkt. Status Quo und Zukunftsaussichten

Podiumsgäste: Dr. Corina Krawinkel (Kunstsammlerin, Köln), Iris Handke (ARTE Generali), Daniel von Schacky (Schacky Art, Düsseldorf), Ruth Gudrun Wurlitzer (Artcrater, Berlin)

Moderation: Dr. Nadine Oberste-Hetbleck (ZADIK, Universität zu Köln)

Das Thema der Digitalisierung steht seit Jahren immer wieder im Fokus des Interesses, auch im Bereich des Kunstmarktes. Insbesondere durch die Pandemie forciert tauchen neue digitale Formate auf, die den bisherigen analogen Plattformen der Vermittlung von Kunst – wie Galerien, aber auch Kunstmessen – Konkurrenz zu machen scheinen. Doch bedrohen Online-Ausstellungen oder digitale Verkaufsplattformen den klassischen Kunstmarkt, und möglicherweise auch das Format der Messe? Oder können sie als Ergänzung gesehen werden? Welche digitalen Wege sind insbesondere für Kunstmessen und Galerien zukunftsweisend und welche weniger produktiv? Was ist der heutige Status Quo angesichts der aktuellen Situation in der Debatte zwischen digital vs. analog und wohin gehen die Trends und Entwicklungen in den 2020er Jahren? Welches Resümee lässt sich aus den vergangen Monaten der Pandemie ziehen und was sind die Aussichten?

Termin: 20.11.2021, 11.30-13.00 Uhr

Ort: koelnmesse, Kongresssaal, Congress Centrum Ost

(Vorherige, verpflichtende Anmeldung unter: m.hoffmann@uni-koeln.de)

Sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen der ART COLOGNE sowie den kompletten Maßnahmenkatalog finden Sie unter: https://support.koelnmesse.com/koeln/Corona.9077884896.html

Weiterführende Informationen zur Podiumsdiskussion unter:
www.artcologne.de/events/podiumsdiskussion

© Koelnmesse GmbH; Harald Fleissner

Symposium | Women Entrepreneurs: Frauen behaupten sich im Kunstmarkt | 22.10.2021

Am 22.10.2021 findet das gemeinsam vom Kunstmuseum Stuttgart und ZADIK veranstaltete digitale Symposium „Women Entrepreneurs: Frauen behaupten sich im Kunstmarkt“ statt.

Die Erforschung der Rolle von Frauen im Kunstmarkt allgemein und im speziellen von Galeristinnen, die an der Verbreitung abstrakt-konkreter Kunst einen bedeutsamen Anteil hatten, bildet noch ein Desiderat im Forschungsdiskurs. Im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen fanden die Pionierinnen im Kunstmarkt bisher weniger Beachtung. Ziel des Symposiums ist, in Impulsvorträgen zum einen Galeristinnen und ihr Wirken in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen vorzustellen. Dabei sollen unternehmensstrategische Aspekte und mögliche Entscheidungsgründe für ein künstlerisches Programm vor dem Hintergrund vorherrschender Strömungen dargestellt sowie aufgezeigt werden. Die anschließende Podiumsdiskussion untersucht die Rolle von Frauen im Kunstbetrieb mit Blick auf Netzwerke, Kooperationen oder übergreifende strukturelle Fragestellungen. Sie thematisiert zugleich die Potentiale und Herausforderungen für Galeristinnen im Kunstmarkt bis in die Gegenwart und vor dem Hintergrund sich verändernder globaler Zusammenhänge.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung für das Zoom-Webinar finden Sie hier: https://witam.hypotheses.org/113

Ein Erschließungs- und Digitalisierungsprojekt des ZADIK zum Dokumentenarchiv der Stiftung Kunstfonds

Ob Künstler:innenmappen, Ausstellungskataloge, Förderverträge oder auch Korrespondenzen mit bildenden Künstler:innen, Kurator:innen oder Ausstellungshäusern: Das Dokumentenarchiv der Stiftung Kunstfonds beinhaltet Hunderte unterschiedlichster Unterlagen, die einen wertvollen Einblick in die Geschichte der deutschen Kunstförderung ab 1981 ermöglichen. Vor diesem Hintergrund starten die Stiftung Kunstfonds und das ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung im Oktober 2021 ein Projekt, in dessen Rahmen ein Teil des Materials digitalisiert und in der Basis erschlossen wird. Anschließend soll es für die Veröffentlichung in der ZADIK-Datenbank aufbereitet und, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, der Forschung digital zugänglich gemacht werden. Dabei ist geplant, in einem Zeitraum von 24 Monaten rund 250 Aktenordner zu bearbeiten. Die Unterlagen stammen vorrangig aus den 1980er und 1990er Jahren.

Weitere Informationen finden Sie HIER

© Stiftung Kunstfonds (Foto: Dirk Rose)

In memoriam Inge Baecker

1943 – 2021

„Engagiert, streitbar und neugierig auf andere Welten“ – so der Titel des Beitrags von Michael Kohler vom 19.07.2021 im Kölner Stadtanzeiger, der die traurige Nachricht vom Tod der Galeristin Inge Baecker beinhaltet. Das ZADIK war eng mit Inge Baecker verbunden. Im Jahr 1994 übergab sie dem ZADIK ihr Galeriearchiv und vertraute diesem somit ein Stück ihrer Geschichte an. Inge Baecker wurde dann am 13.11.1998 zur Nachfolgerin von Rudolf Zwirner als Vertreter:in der Donator:innen in den ZADIK e.V.-Vorstand gewählt, dem sie bis zu ihrem Tod 2021 angehörte.

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Inge Baecker auf der ART COLOGNE 2011, Foto: © Koelnmesse, Andreas Hagedorn

Ausschreibung SHK und WHB

Für ein Digitalisierungs- und Erschließungsprojekt sind im ZADIK zum 01.10.2021 zwei studentische Hilfskraft-Stellen (SHK/WHB) zu besetzen. Weitere Informationen zu den Ausschreibungen finden Sie hier: SHK / WHB

Talk | The WOMEN ART DEALERS DIGITAL ARCHIVES (WADDA) initiative

Am 15.06.2021 wird das Projekt WOMEN ART DEALERS DIGITAL ARCHIVES (WADDA) von zwei der Initiatorinnen, Véronique Chagnon-Burke und Caterina Toschi, im Gespräch mit  Nadine Obeste-Hetbleck, ZADIK, präsentiert. Dabei werden die Ziele, die Konzeption und vor allem Perspektiven dieser Initiative vorgestellt und mit den Teilnehmenden gemeinsam diskutiert.

Der Talk wird vom ZADIK veranstaltet und findet im Rahmen des Oberseminars 'Female-run galleries im 20. Jahrhundert. Reflexionen eines Genderdiskurses im Spiegel der Entwicklung des Kunsthandels und Galerienwesens' statt. In dem Seminar werden im Kontext von Genderforschungen Prozesse der Historisierung der Kunstmarktgeschichte kritisch hinterfragt sowie exemplarische Karrierewege insbesondere von Galeristinnen und Kunsthändlerinnen in den Fokus gerückt und kontextualisiert.

15.06.2021, 19:00-20:30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Link zum Zoom: https://uni-koeln.zoom.us/j/93136484375?pwd=SmlOU1Q5L05NNTdhemEvdzdFY2kvZz09

„…wer ZERO sucht, wird an vielen Stellen im ZADIK fündig“

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK in Köln wurde 1992 weltweit als das erste Spezialarchiv des Kunsthandels gegründet. Im vorerst letzten Teil der Archivgespräche der ZERO foundation spricht Nadine Oberste-Hetbleck mit Rebecca Welkens über den Aufbau des ZADIK, die besondere Angliederung an die Universität zu Köln und vor allem über die reichhaltigen Bestände. U.a. werden im ZADIK die Unterlagen von Rochus Kowallek, Heiner Stachelhaus sowie der Galerie Schoeller aufbewahrt, die wichtige Kontakte und Anlaufstellen für die ZERO Künstler waren.

Call for Papers

Women Entrepreneurs: Frauen behaupten sich im Kunstmarkt (online, 22 Oct 21)

Die Erforschung der Rolle von Frauen im Kunstmarkt allgemein und im speziellen von Galeristinnen, die an der Verbreitung abstrakt-konkreter Kunst einen bedeutsamen Anteil hatten, bildet noch ein Desiderat im Forschungsdiskurs. Im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen fanden die Pionierinnen im Kunstmarkt bisher weniger Beachtung. Ziel des Symposiums ist, in Impulsvorträgen zum einen Galeristinnen und ihr Wirken in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen vorzustellen. Dabei sollen unternehmensstrategische Aspekte und mögliche Entscheidungsgründe für ein künstlerisches Programm vor dem Hintergrund vorherrschender Strömungen dargestellt sowie aufgezeigt werden. Darüber hinaus können Netzwerke, Kooperationen oder übergreifende strukturelle Fragestellungen thematisiert werden, ebenso wie Potentiale oder auch Herausforderungen von Galeristinnen im Kunstmarkt bis in die Gegenwart und in sich verändernden globalen Zusammenhängen verdeutlicht und diskursiv erörtert werden.

Das Symposium wird vom Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen der Ausstellung "zwischen system&intuition: KONKRETE KÜNSTLERINNEN" (26. Juni - 17. Oktober 2021) und dem ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung, Universität zu Köln, veranstaltet.

Eingabeschluss: 30. Juni 2021

Weitere Informationen HIER

Internationaler Museumstag | Vortrag

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972

Mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb sorgte Helmut Rywelski mit zwischen 1967 und 1972 für Furore. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist seine Galerie in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema. Solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte. Das ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung vermittelt die Geschichte der Galerie und Helmut Rywelskis über eine Ausstellung sowie Publikation. Der Kurzvortrag gibt einen Eindruck in das Universum der Galerie art intermedia und die Kölner Kunstszene um 1970.

Wir laden Sie herzlich zu einem 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Über diesen Link: "5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972" (Meeting-ID: 967 7769 5714; Passwort: 989930) können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Mit: Dr. Nadine Oberste-Hetbleck | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos | Sonntag 16.05.2021 | 19:00 Uhr

Vernissage Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt, art intermedia, Köln, 4.11.1967, Jörg Immendorff in Aktion, Foto: © Henning Wolters, ZADIK H4, X, 14a

Publikation

Out now

Nr. 31 unserer Zeitschrift sediment - Materialien und Forschungen zur Geschichte des Kunstmarkts / Resources for and Studies in the History of the Art Market zur Ausstellung 5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972 ist als deutsch-englisches Open Access eJournal veröffentlicht:

DOI: https://doi.org/10.11588/sediment.2020.31

Die Druckausgabe ist im Buchhandel erhältlich: buchhandel.de

Das ZADIK-Team wünscht viel Spaß bei der Lektüre!

Ausstellung

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK, seit Anfang 2020 wissenschaftliches Institut an der Universität zu Köln, zeigt ab dem 1. Dezember 2020 in seinen Räumlichkeiten im Mediapark 7 und auf der ART COLOGNE 2021 eine Ausstellung zum Kölner Galeristen Helmut Rywelski, der zwischen 1967 und 1972 mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb für Furore sorgte. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist Helmut Rywelski seine Galerie art intermedia in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema, und solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte.

Von den zahlreichen Ausstellungen, Editionen und Aktionen bleiben einige Beispiele besonders in Erinnerung. So Kölns berühmtestes Rywelski-Überbleibsel, das Geschichte schrieb: Im Oktober 1969 schuf Wolf Vostell die Aktionsplastik Ruhender Verkehr, bei der sein sechs Jahre alter Opel Kapitän am Straßenrand vor dem Galeriehaus in der Domstraße 81 einbetoniert wurde. Der Bildhauer Ansgar Nierhoff war Rywelskis eigene ‚Entdeckung‘ – über Nierhoff entstand der Kontakt zu dessen Lehrer Joseph Beuys, der damals seine künstlerische Identität erst noch festschrieb. Beuys trug mit mehreren Beiträgen wie der Aktion Vakuum ↔ Masse beträchtlich zum Avantgardestatus der Galerie bei.

01.12.2020 bis 31.10.2021 im ZADIK
17. bis 21.11.2021 auf der ART COLOGNE

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Helmut Rywelski in seiner Galerie am Eröffnungsabend (4.10.1971) der Ausstellung Joseph Beuys: Zeichnungen
und Objekte, Foto: © Franz Fischer, ZADIK A103, X, 5a

Welcome

Claudia E. Friedrich – Referentin im ZADIK

Ab dem 01.03.2021 wird das Team des ZADIK durch Claudia E. Friedrich verstärkt, die als Referentin insbesondere die Bereiche Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmanagement verantworten wird. „Wir freuen uns sehr, mit Claudia E. Friedrich eine erfahrene, kompetente und tatkräftige Mitarbeiterin gewonnen zu haben, die das ZADIK bei seiner Entwicklung hin zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung unterstützen wird“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. Aufgrund ihrer einschlägigen und langjährigen Berufserfahrung im universitären und kulturellen Bereich bringt die Kunsthistorikerin Claudia E. Friedrich die notwendige Doppelqualifikation für diese Position mit. Die neu geschaffene Stelle ist ein wichtiger Entwicklungsschritt des ZADIK in seiner noch jungen Struktur als wissenschaftliches Institut der Universität zu Köln.

Welcome

Nadine Oberste-Hetbleck – Neue Direktorin im ZADIK

Am 01.10.2020 hat Dr. Nadine Oberste-Hetbleck als Direktorin die Leitung des ZADIK, wissenschaftliches Institut der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, übernommen. Ihr Ziel ist es, das Archiv zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung/Art Market Studies zu entwickeln. Mit einem Ausbau der Bestände und einer forcierten Erschließung der Archive wird die Basis für eine interdisziplinäre Forschung geschaffen. Darüber hinaus werden Strukturen für die Entwicklung einer Digitalstrategie, umfassendere internationale Kooperationen und innovative Vermittlungskonzepte erarbeitet. „Im Zentrum stehen dabei stets die Archive; sie bleiben Dreh- und Angelpunkt unserer zukünftigen Aktivitäten“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. „Der intensive Dialog mit allen dem ZADIK Verbundenen hat hierbei – auch weiterhin – eine ebenso große Bedeutung und soll noch intensiviert werden.“ Freuen Sie sich deshalb auf das zukünftige Programm des ZADIK, wir informieren Sie gerne über unseren Newsletter, zu dem Sie sich mit einer Nachricht an info@zadik.info anmelden können.

Nadine Oberste-Hetbleck. Foto: © Helmar Mildner