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Talk | The WOMEN ART DEALERS DIGITAL ARCHIVES (WADDA) initiative

Am 15.06.2021 wird das Projekt WOMEN ART DEALERS DIGITAL ARCHIVES (WADDA) von zwei der Initiatorinnen, Véronique Chagnon-Burke und Caterina Toschi, im Gespräch mit  Nadine Obeste-Hetbleck, ZADIK, präsentiert. Dabei werden die Ziele, die Konzeption und vor allem Perspektiven dieser Initiative vorgestellt und mit den Teilnehmenden gemeinsam diskutiert.

Der Talk wird vom ZADIK veranstaltet und findet im Rahmen des Oberseminars 'Female-run galleries im 20. Jahrhundert. Reflexionen eines Genderdiskurses im Spiegel der Entwicklung des Kunsthandels und Galerienwesens' statt. In dem Seminar werden im Kontext von Genderforschungen Prozesse der Historisierung der Kunstmarktgeschichte kritisch hinterfragt sowie exemplarische Karrierewege insbesondere von Galeristinnen und Kunsthändlerinnen in den Fokus gerückt und kontextualisiert.

15.06.2021, 19:00-20:30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Link zum Zoom: https://uni-koeln.zoom.us/j/93136484375?pwd=SmlOU1Q5L05NNTdhemEvdzdFY2kvZz09

„…wer ZERO sucht, wird an vielen Stellen im ZADIK fündig“

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK in Köln wurde 1992 weltweit als das erste Spezialarchiv des Kunsthandels gegründet. Im vorerst letzten Teil der Archivgespräche der ZERO foundation spricht Nadine Oberste-Hetbleck mit Rebecca Welkens über den Aufbau des ZADIK, die besondere Angliederung an die Universität zu Köln und vor allem über die reichhaltigen Bestände. U.a. werden im ZADIK die Unterlagen von Rochus Kowallek, Heiner Stachelhaus sowie der Galerie Schoeller aufbewahrt, die wichtige Kontakte und Anlaufstellen für die ZERO Künstler waren.

Call for Papers

Women Entrepreneurs: Frauen behaupten sich im Kunstmarkt (online, 22 Oct 21)

Die Erforschung der Rolle von Frauen im Kunstmarkt allgemein und im speziellen von Galeristinnen, die an der Verbreitung abstrakt-konkreter Kunst einen bedeutsamen Anteil hatten, bildet noch ein Desiderat im Forschungsdiskurs. Im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen fanden die Pionierinnen im Kunstmarkt bisher weniger Beachtung. Ziel des Symposiums ist, in Impulsvorträgen zum einen Galeristinnen und ihr Wirken in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen vorzustellen. Dabei sollen unternehmensstrategische Aspekte und mögliche Entscheidungsgründe für ein künstlerisches Programm vor dem Hintergrund vorherrschender Strömungen dargestellt sowie aufgezeigt werden. Darüber hinaus können Netzwerke, Kooperationen oder übergreifende strukturelle Fragestellungen thematisiert werden, ebenso wie Potentiale oder auch Herausforderungen von Galeristinnen im Kunstmarkt bis in die Gegenwart und in sich verändernden globalen Zusammenhängen verdeutlicht und diskursiv erörtert werden.

Das Symposium wird vom Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen der Ausstellung "zwischen system&intuition: KONKRETE KÜNSTLERINNEN" (26. Juni - 17. Oktober 2021) und dem ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung, Universität zu Köln, veranstaltet.

Eingabeschluss: 30. Juni 2021

Weitere Informationen HIER

Internationaler Museumstag | Vortrag

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972

Mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb sorgte Helmut Rywelski mit zwischen 1967 und 1972 für Furore. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist seine Galerie in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema. Solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte. Das ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung vermittelt die Geschichte der Galerie und Helmut Rywelskis über eine Ausstellung sowie Publikation. Der Kurzvortrag gibt einen Eindruck in das Universum der Galerie art intermedia und die Kölner Kunstszene um 1970.

Wir laden Sie herzlich zu einem 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Über diesen Link: "5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972" (Meeting-ID: 967 7769 5714; Passwort: 989930) können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Mit: Dr. Nadine Oberste-Hetbleck | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos | Sonntag 16.05.2021 | 19:00 Uhr

Vernissage Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt, art intermedia, Köln, 4.11.1967, Jörg Immendorff in Aktion, Foto: © Henning Wolters, ZADIK H4, X, 14a

Publikation

Out now

Nr. 31 unserer Zeitschrift sediment - Materialien und Forschungen zur Geschichte des Kunstmarkts / Resources for and Studies in the History of the Art Market zur Ausstellung 5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972 ist als deutsch-englisches Open Access eJournal veröffentlicht:

DOI: https://doi.org/10.11588/sediment.2020.31

Die Druckausgabe ist im Buchhandel erhältlich: buchhandel.de

Das ZADIK-Team wünscht viel Spaß bei der Lektüre!

Ausstellung

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK, seit Anfang 2020 wissenschaftliches Institut an der Universität zu Köln, zeigt ab dem 1. Dezember 2020 in seinen Räumlichkeiten im Mediapark 7 und auf der ART COLOGNE 2021 eine Ausstellung zum Kölner Galeristen Helmut Rywelski, der zwischen 1967 und 1972 mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb für Furore sorgte. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist Helmut Rywelski seine Galerie art intermedia in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema, und solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte.

Von den zahlreichen Ausstellungen, Editionen und Aktionen bleiben einige Beispiele besonders in Erinnerung. So Kölns berühmtestes Rywelski-Überbleibsel, das Geschichte schrieb: Im Oktober 1969 schuf Wolf Vostell die Aktionsplastik Ruhender Verkehr, bei der sein sechs Jahre alter Opel Kapitän am Straßenrand vor dem Galeriehaus in der Domstraße 81 einbetoniert wurde. Der Bildhauer Ansgar Nierhoff war Rywelskis eigene ‚Entdeckung‘ – über Nierhoff entstand der Kontakt zu dessen Lehrer Joseph Beuys, der damals seine künstlerische Identität erst noch festschrieb. Beuys trug mit mehreren Beiträgen wie der Aktion Vakuum ↔ Masse beträchtlich zum Avantgardestatus der Galerie bei.

01.12.2020 bis 31.08.2021 im ZADIK
17. bis 21.11.2021 auf der ART COLOGNE

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Helmut Rywelski in seiner Galerie am Eröffnungsabend (4.10.1971) der Ausstellung Joseph Beuys: Zeichnungen
und Objekte, Foto: © Franz Fischer, ZADIK A103, X, 5a

Welcome

Claudia E. Friedrich – Referentin im ZADIK

Ab dem 01.03.2021 wird das Team des ZADIK durch Claudia E. Friedrich verstärkt, die als Referentin insbesondere die Bereiche Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmanagement verantworten wird. „Wir freuen uns sehr, mit Claudia E. Friedrich eine erfahrene, kompetente und tatkräftige Mitarbeiterin gewonnen zu haben, die das ZADIK bei seiner Entwicklung hin zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung unterstützen wird“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. Aufgrund ihrer einschlägigen und langjährigen Berufserfahrung im universitären und kulturellen Bereich bringt die Kunsthistorikerin Claudia E. Friedrich die notwendige Doppelqualifikation für diese Position mit. Die neu geschaffene Stelle ist ein wichtiger Entwicklungsschritt des ZADIK in seiner noch jungen Struktur als wissenschaftliches Institut der Universität zu Köln.

Welcome

Nadine Oberste-Hetbleck – Neue Direktorin im ZADIK

Am 01.10.2020 hat Dr. Nadine Oberste-Hetbleck als Direktorin die Leitung des ZADIK, wissenschaftliches Institut der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, übernommen. Ihr Ziel ist es, das Archiv zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung/Art Market Studies zu entwickeln. Mit einem Ausbau der Bestände und einer forcierten Erschließung der Archive wird die Basis für eine interdisziplinäre Forschung geschaffen. Darüber hinaus werden Strukturen für die Entwicklung einer Digitalstrategie, umfassendere internationale Kooperationen und innovative Vermittlungskonzepte erarbeitet. „Im Zentrum stehen dabei stets die Archive; sie bleiben Dreh- und Angelpunkt unserer zukünftigen Aktivitäten“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. „Der intensive Dialog mit allen dem ZADIK Verbundenen hat hierbei – auch weiterhin – eine ebenso große Bedeutung und soll noch intensiviert werden.“ Freuen Sie sich deshalb auf das zukünftige Programm des ZADIK, wir informieren Sie gerne über unseren Newsletter, zu dem Sie sich mit einer Nachricht an info@zadik.info anmelden können.

Nadine Oberste-Hetbleck. Foto: © Helmar Mildner