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Nr. 31 unserer Zeitschrift sediment - Materialien und Forschungen zur Geschichte des Kunstmarkts / Resources for and Studies in the History of the Art Market zur Ausstellung 5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972 ist als deutsch-englisches Open Access eJournal veröffentlicht:

DOI: https://doi.org/10.11588/sediment.2020.31

Die Druckausgabe ist im Buchhandel erhältlich: buchhandel.de

Das ZADIK-Team wünscht viel Spaß bei der Lektüre!

Kommende Ausstellung

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK, seit Anfang 2020 wissenschaftliches Institut an der Universität zu Köln, zeigt ab dem 1. Dezember 2020 in seinen Räumlichkeiten im Mediapark 7 und auf der ART COLOGNE 2021 eine Ausstellung zum Kölner Galeristen Helmut Rywelski, der zwischen 1967 und 1972 mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb für Furore sorgte. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist Helmut Rywelski seine Galerie art intermedia in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema, und solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte.

Von den zahlreichen Ausstellungen, Editionen und Aktionen bleiben einige Beispiele besonders in Erinnerung. So Kölns berühmtestes Rywelski-Überbleibsel, das Geschichte schrieb: Im Oktober 1969 schuf Wolf Vostell die Aktionsplastik Ruhender Verkehr, bei der sein sechs Jahre alter Opel Kapitän am Straßenrand vor dem Galeriehaus in der Domstraße 81 einbetoniert wurde. Der Bildhauer Ansgar Nierhoff war Rywelskis eigene ‚Entdeckung‘ – über Nierhoff entstand der Kontakt zu dessen Lehrer Joseph Beuys, der damals seine künstlerische Identität erst noch festschrieb. Beuys trug mit mehreren Beiträgen wie der Aktion Vakuum ↔ Masse beträchtlich zum Avantgardestatus der Galerie bei.

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Helmut Rywelski in seiner Galerie am Eröffnungsabend (4.10.1971) der Ausstellung Joseph Beuys: Zeichnungen
und Objekte, Foto: © Franz Fischer, ZADIK A103, X, 5a

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Welcome Nadine Oberste-Hetbleck – Neue Direktorin im ZADIK

Am 01.10.2020 hat Dr. Nadine Oberste-Hetbleck als Direktorin die Leitung des ZADIK, wissenschaftliches Institut der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, übernommen. Ihr Ziel ist es, das Archiv zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung/Art Market Studies zu entwickeln. Mit einem Ausbau der Bestände und einer forcierten Erschließung der Archive wird die Basis für eine interdisziplinäre Forschung geschaffen. Darüber hinaus werden Strukturen für die Entwicklung einer Digitalstrategie, umfassendere internationale Kooperationen und innovative Vermittlungskonzepte erarbeitet. „Im Zentrum stehen dabei stets die Archive; sie bleiben Dreh- und Angelpunkt unserer zukünftigen Aktivitäten“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. „Der intensive Dialog mit allen dem ZADIK Verbundenen hat hierbei – auch weiterhin – eine ebenso große Bedeutung und soll noch intensiviert werden.“ Freuen Sie sich deshalb auf das zukünftige Programm des ZADIK, wir informieren Sie gerne über unseren Newsletter, zu dem Sie sich mit einer Nachricht an info@zadik.info anmelden können.

Nadine Oberste-Hetbleck. Foto: © Helmar Mildner