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Kommende Ausstellung

5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis art intermedia, Köln 1967–1972

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK, seit Anfang 2020 wissenschaftliches Institut an der Universität zu Köln, zeigt auf der ART COLOGNE 2020 eine Ausstellung zum Kölner Galeristen Helmut Rywelski, der zwischen 1967 und 1972 mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb für Furore sorgte. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist Helmut Rywelski seine Galerie art intermedia in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema, und solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte.

Helmut Rywelsky in seiner Galerie am Eröffnungsabend (4.10.1971) der Ausstellung Joseph Beuys: Zeichnungen
und Objekte, Foto: © Franz Fischer, ZADIK A103, X, 5a

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK ist das weltweit einzige Spezialarchiv zur Geschichte des Kunstmarkts. 1992 wurde es als Zentralarchiv des deutschen und internationalen Kunsthandels vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler BVDG in Form eines gemeinnützigen Vereins gegründet. Ende 2014 wurde das ZADIK An-Institut der Philosophischen der Universität zu Köln. Mit Beginn des Jahres 2020 wurde das ZADIK als selbstständiges wissenschaftliches Institut der Philosophischen Fakultät in die Universität zu Köln eingegliedert.

Aktuell

Welcome Nadine Oberste-Hetbleck – Neue Direktorin im ZADIK

Am 01.10.2020 hat Dr. Nadine Oberste-Hetbleck als Direktorin die Leitung des ZADIK, wissenschaftliches Institut der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, übernommen. Ihr Ziel ist es, das Archiv zu einem internationalen Kompetenzzentrum im Bereich der Kunstmarktdokumentation und Kunstmarktforschung/Art Market Studies zu entwickeln. Mit einem Ausbau der Bestände und einer forcierten Erschließung der Archive wird die Basis für eine interdisziplinäre Forschung geschaffen. Darüber hinaus werden Strukturen für die Entwicklung einer Digitalstrategie, umfassendere internationale Kooperationen und innovative Vermittlungskonzepte erarbeitet. „Im Zentrum stehen dabei stets die Archive; sie bleiben Dreh- und Angelpunkt unserer zukünftigen Aktivitäten“, betont Nadine Oberste-Hetbleck. „Der intensive Dialog mit allen dem ZADIK Verbundenen hat hierbei – auch weiterhin – eine ebenso große Bedeutung und soll noch intensiviert werden.“ Freuen Sie sich deshalb auf das zukünftige Programm des ZADIK, wir informieren Sie gerne über unseren Newsletter, zu dem Sie sich mit einer Nachricht an info@zadik.info anmelden können.

Nadine Oberste-Hetbleck. Foto: © Helmar Mildner

Aktuelle Ausstellung

Klaus Honnef – Von der Konzeptkunst zur Fotografie

Spätestens seit 1965, als ihn die Aachener Nachrichten als einen von Deutschlands jüngsten Feuilleton-Chefs anstellten, hat Klaus Honnef (* 14.10.1939) Kunstgeschichte geschrieben. Für das 1968 von ihm mitbegründete und geleitete Gegenverkehr – Zentrum für aktuelle Kunst in Aachen ersann er ein multimediales Konzept – eine Premiere für eine künstlerische Institution in der Bundesrepublik. Gerhard Richter (1969) und Lawrence Weiner (1970) gab er dort deren erste Einzelausstellungen jenseits der kommerziellen Galerienszene. Mit Umwelt-Akzente – Die Expansion der Kunst, Monschau 1970, schuf er den Prototyp für Ausstellungen im (städtischen) Außenraum. Weiterlesen

Auf der ART COLOGNE vom 10. bis 14.4.2019, Halle 11.1, C 010, im ZADIK vom 26.4.2019 verlängert bis 30.10.2020